Ines und ihr Ex-Freund Lukas heiraten - aber nur pro forma. Ines' Vater Günter hat seine Tochter zu dieser Scheinehe überredet, um Steuern zu sparen. Denn Ines als Finanzfachfrau verdient sehr gut, Lukas aber ist als Mitarbeiter in einem Musikverlag nur Geringverdiener. Dank des Ehegatten-Splittings spart Ines einen hohen Betrag an Steuern. Dafür hilft sie Lukas, seine Miete zu bezahlen. Aber Lukas ist die Ehe nicht des Geldes wegen eingegangen, sondern aus heimlicher Liebe zu Ines. Daran ändert auch seine On-Off-Beziehung mit der Kellnerin Vanessa nichts.
Ein Jahr später zieht mit Ekkehard ein neuer Nachbar in die gegenüberliegende Wohnung ein. Nach einem rauen Start werden Ekkehard und Lukas Freunde. Dann erkärt Ekkehard, er sei beim städtischen Steueramt tätig und mache Jagd auf Sozialschmarotzer, die sich um ihre Steuern drücken.
Von nun an müssen Lukas und Ines den Schein ihrer Ehe mit allen Mitteln wahren. Eines Morgenskommt es in Ekkehards Wohnung zu einem Wasserrohrbruch. Lukas erklärt sich spontan bereit, Ekkehard vorübergehend Unterschlupf zu geben – womit aber auch Ines als legitime Ehefrau bei ihm übernachten muss.
Die Turbulenzen nehmen so ihren Lauf…
Komödie nach dem gleichnamigen Roman "Wir tun es für Geld" von Matthias Sachau • Regie: Eva Mann • Bühnenadaption: Jens Urban • Dialektfassung: Antoinette Petermann • Spielzeit: 13. Januar – 3. März 2023 • Vorverkauf: ab 7. Dezember 2023 • www.theater-buochs.ch.
Zeit: Heute
Ort: Berlin, Deutschland
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Roman
Matthias Sachau lebt und arbeitet als freier Autor in Berlin. 2007 debütierte er als Schriftsteller mit dem Paparoman «Schief gewickelt». Sowohl dieser als auch seine fünf folgenden Romane wurden vom Ullstein Verlag verlegt und befanden sich jeweils auf der Spiegel-Bestsellerliste. «Wir tun es für Geld» wurde 2010 veröffentlicht.
Theaterfassung
Jens Urban arbeitet seit 1999 als Autor. Er hat die Drehbücher zu zahlreichen Fernsehfilmen verfasst. Nebenbei war er auch Co-Autor an mehreren Fernsehfilmen und überarbeitete verschiedene Drehbücher. Jens Urban hat das Drehbuch für die ARD-Produktion «Wir tun es für Geld» verfasst. Auf Grund unserer Anfrage schrieb er auch unsere Theaterversion, was für uns natürlich eine grosse Ehre ist. Antoinette Petermann hat das hochdeutsche «Wir tun es für Geld» zu «Miär machid’s fir Gäld» verfeinert. In dieser Nidwaldner Form kommt das Stück nun als Uraufführung, um nicht zu sagen als Weltpremiere, auf unsere Buochser Bühne.
Unsere Regisseurin Eva Mann spickt dieses Stück mit Charme, Pep, unterhaltsamen Verwicklungen und hält das Beziehungskarussell in Schwung. Unsere 17 Schauspieler/-innen legen diese zeitgenössische Komödie und damit ein Stück Berlin mit Geschick und Herzblut auf die Bretter, die die Welt bedeuten.
Freiberufliche Theaterschaffende, in vielen Bereichen auf und hinter der Bühne unterwegs als Regisseurin, Dramaturgin, Übersetzerin, Schauspielerin, Autorin. Das Rüstzeug dazu: Eine Regieausbildung in London und Moskau sowie ein Studium der Philosophie und Deutschen Literatur. Die Übung: inzwischen über 50 Inszenierungen mit Profis und Laien. Die Motivation: Neugier auf Verwandlung und optimistische Liebe zu den Verästelungen der menschlichen Seele.
Seit 2014 inszeniert Eva regelmässig in Buochs, und wie sehr sie inzwischen vielen Spielenden und Mitgliedern der TGB ans Herz gewachsen ist, davon zeugen die Worte von Hannes Marty: «Seit einem Jahrneunt kennen und lieben wir sie. Sie ist eine Frau der Tat, ein Mensch, der Menschen gerne hat und ihnen ihr Bestes zumutet. Ihr glasklarer und akademisch geschliffener Geist will verstehen, was er sieht, hört und fühlt. Sie ist Botschafterin, Möglichmacherin, Aufstellerin, Lehrerin und Vermittlerin, die ihre Meinung lupenrein vertritt und nötigenfalls in ein Schmunzeln hüllt. Sie bleibt Partnerin und Kameradin, wenn die Sache getan ist und sie ihr Werk getrost in die Hände ihres Ensembles gelegt hat.
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